Schon jahrelang ist die Elbphilharmonie ein Streitobjekt in Hamburg.
Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron haben das eindrucksvolle Gebäude entworfen.Seid der Grundsteinlegung 2007 wurde der Eröffnungstermin immer wieder verschoben. Das Richtfest, welches 2010 auf dem Kaiserspeicher A in der Hafencity stattfand, versprach eine Eröffnung des Konzerthauses im November 2011. Diese wurde nun auf das Jahr 2014 verlegt.
Die Stadt Hamburg als Auftraggeberin des aufwendigen Unternehmens , die Elbphilharmonie Bau KG und das Konsortium Admata (ein Zusammenschluss von Baukonzern Hochtief und der Commerz Real AG.) musstem im Laufe der Jahre eingestehen, dass die Kosten des umpfangreichen Bauvorhabens immer weiter in die Höhe geschnellt sind, so dass der Neubau der Elbphilharmonie auch innerhalb der Bevölkerung auf starke Kritik stösst.

Schliesslich wird der Steuerzahler mit einer Summe von 323,5 Mio Euro belastet.Ursprünglich wurde eine Summe von 77 Mio Euro veranschlagt.
Nun reichte die Stadt Hamburg Klage gegen die Projektgesellschaft Admata ein und die möchte den Eröffnungstermin vor gerichtlich klären lassen.
Nach Fertigstellung des pompösen Konzerthauses bedarf es allerdings einer längeren Einspielzeit, um Abläufe zu verinnerlichen und zu proben.
Solange der Neubau nicht fertiggestellt ist, werden die für 2014 geplanten Konzerte in der innenstädtischen Laeiszhalle stattfinden.

Bereits im Jahr 2010 wurde gerichtlich verfügt, dass der Baukonzern Hochtief einen detaillierten Zeitplan presentieren muss. Desweiteren wurde das Unternehmendazu verpflichtet, den durch die Bauverzögerungen entstandenen Schaden auszugleichen.Dazu wurde eine Summe von 40 Mio zu zahlender Vertragsstrafe beanschlagt.
Die Stadt Hamburg geht zuversichtlich in das Verfahren, denn Nachprüfungen haben ergeben, dass die Projektgesellschaft Admata zum grössten Anteil schuldig an der Verzögerung und für das Steigen der Kosten des Neubaus der Elbphilharmonie verantwortlich ist.

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft beschäftigt sich inzwischen mit dem Thema der Kostenexplosion untersucht die Fakten auf der Suche nach Antworten und den Schuldigen.

Laut Admata / Hochtief liegt die Verantwortung bei der Stadt Hamburg.

Comments are closed.