C40 Workshop Berlin

Hinter dem Kürzel “C 40” verbergen sich die 40 größten Städte der Welt, die “Megacities”. Sie haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die mit Unterstützung der “Clinton Foundation” regelmäßige Tagungen durchführt, um sich mit einem der brennendsten Probleme der Gegenwart zubefassen, dem sich verändernden Klima.

Ziel dieser Workshops ist es, aus den unterschiedlichen Problemlösungsstrategien Lehren zu ziehen und “best practice”- Ansätze für die Beantwortung der Herausforderungen, vor denen die „Megacities“ stehen zu entwickeln.

Die Serie der C 40 Workshops begann im Mai 2007 in New York mit der ersten Klimakonferenz, gefolgt im April 2008 in Los Angeles von der Konferenz zur Reduktion der Luftverschmutzung durch stadtnahe Flughäfen. Im Juli 2008 auf der Konferenz über die CO2-Emmissionen von Hafenstädten in Rotterdam erarbeiteten die Mitglieder der C 40 – Gruppe eine Deklaration über den Beitrag von Hafenstädten zur Klimaverbesserung.
Im Oktober 2008 befasste man sich in Tokio mit der Frage, wie dem Temperaturanstieg in Großstädten entgegengewirkt werden kann und wie der Umgang mit Problemen der Wasserversorgung, der Bedrohung durch Überflutung und andere Naturkatastrophen sowie mangelhafter Nahrungsmittelversorgung optimiert werden kann.

Die Zusammenarbeit der C 40 zeigte auch unmittelbare Erfolge: Zum Beispiel beteiligten sich etwa 370 Städte weltweit an der ersten “Earth Hour” im März 2009, in der mit starker Unterstützung der C 40 in weiten Teilen der Welt für eine Stunde die Beleuchtung abgestellt oder stark vermindert wurde. Beim zweiten Ereignis dieser Art am 28. März 2010 um 20:30 waren es bereits über 4000 Städte, und die “Earth Hour” wird jährlich fortgeführt.

Der C 40 Workshop Berlin, der vom 10. bis 11. Juni 2010 stattfand, rückte die Problematik einer nachhaltigen klimaschonenden Energiepolitik in dem Mittelpunkt der Diskussion. Hier wurden “best practice”- Beispiele für städtisches Energiemanagement vorgestellt, die sowohl optimierte Technologie wie auch optimierte Finanzierungsstrategien aufwiesen. Unter der Leitung von Berlins Regierendem Bürgermeister versammelten sich über 150 Teilnehmer, unter ihnen die Bürgermeister oder stellvertretenden Bürgermeister von Rom, Paris, Rio de Janeiro, Istanbul, Warschau, Toronto, Bangkok, Lagos und Addis Abeba. Im Rahmen des Workshops wurde auch eine Solaranlage auf dem Dach des „Roten Rathauses“ eröffnet und die Teilnehmer konnten beispielhafte Energiemangementprojekte im Berliner Raum besichtigen.

Das nächste “Gipfeltreffen” der C 40-Gruppe wird vom 31. Mai bis 02. Juni 2011 in Sao Paulo, Brasilien, stattfinden.

Probleme beim Bau der Elbphilharmonie

Schon jahrelang ist die Elbphilharmonie ein Streitobjekt in Hamburg. Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron haben das eindrucksvolle Gebäude entworfen.Seid der Grundsteinlegung 2007 wurde der Eröffnungstermin immer wieder verschoben. Das Richtfest, welches 2010 auf dem Kaiserspeicher A in der Hafencity stattfand, versprach eine Eröffnung des Konzerthauses im November 2011. Diese wurde nun auf das Jahr 2014 verlegt.

Umweltschutz in Deutschland

Umweltschutz in Deutschland hat viele Gesichter. Ganz allgemein sind unter Umweltschutz alle Bestrebungen zusammenzufassen, die zur Erhaltung der Erde und der darauf befindlichen Ökosysteme dienen. Lebewesen, Pflanzen, Gesteine und Elemente bilden als Umwelt ein einzigartiges Zusammenspiel, das es zu erhalten gilt, um so für alle die natürliche Lebensgrundlage zu erhalten. Mittelpunkt des Umweltschutzes sind die verschiedenen Teilbereiche der Umwelt und ihre Wechselwirkungen untereinander.

Klimaschutz in Europa

Nicht erst seit der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko in 2010 oder dem Erdbeben und der daraus resultieren nuklearen Bedrohung in Fukushima ist das Thema Klimaschutz auf der Tagesordnung vieler Politiker. Schon seit Jahren wird über die Auswirkungen des Raubbaus auf der Erde und der steigenden Temperaturen auf dem Planten diskutiert und kritisch beobachtet. Noch sind alle Entwicklungen und Auswirkungen nicht absehbar, sodass ihnen strategisch entgegen gewirkt werden kann. Der Klimaschutz in Europa verfolgt seit einigen Jahren jedoch eine konstante Strategie. Ziel ist es in Europa eine CO2-arme und energiebewusste Wirtschaft zu schaffen.

Klimaschutz in Berlin

Wie die meisten Großstädte in Deutschland wird auch Berlin vom Klimawandel und der damit einhergehenden globalen Temperaturerhöhung in der Zukunft direkt betroffen sein. Laut der Studie "Klimawandel und Kulturlandschaft Berlin", die im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durchgeführt wurde, ist bis 2050 in Berlin-Brandenburg mit einer Temperaturerhöhung von durchschnittlich 2,5 °C zu rechnen.